20 MWh Kapazität, 10 MW Leistung Intilion bringt in Halle an der Saale Batteriespeicher ans Netz

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Intilion, Anbieter von Energiespeicherlösungen, hat in Halle an der Saale gemeinsam mit dem internationalen Energiewendeunternehmen CCE einen Batteriespeicher mit 20 MWh Speicherkapazität und 10 MW Leistung ans Stromnetz angeschlossen. Seit Januar 2026 befindet sich der Speicher im kommerziellen Betrieb. Aktuell läuft die abschließende EPC-Phase mit der Endabnahme und der Vorbereitung der Übergabe an die Operations und Maintenance Teams.

Batteriespeicheranlage mit Batterieschränken, Wechselrichtern, Transformator und Steuereinheiten.(Bild:  Intilion)
Batteriespeicheranlage mit Batterieschränken, Wechselrichtern, Transformator und Steuereinheiten.
(Bild: Intilion)

Das Batteriespeichersystem (BESS) ermöglicht es, Strom zu speichern und für rund 3.600 Haushalte bereitzustellen, wenn er benötigt wird. Die Anlage stellt Primärregelleistung, Sekundärreserve und manuelle Frequenzwiederherstellungsreserve bereit. Dadurch kann der Batteriespeicher auf Frequenzschwankungen im Stromnetz reagieren und die Netzstabilität erhöhen. Durch die zunehmende Volatilität im Stromnetz infolge der dezentralen Erzeugung mit erneuerbaren Energien gewinnt diese Funktion weiter an Bedeutung, da Batteriespeicher dazu beitragen, das Stromnetz zuverlässig und sicher im Gleichgewicht zu halten.

Intilion als Generalunternehmer

Das Unternehmen CCE hat das Projekt geplant und entwickelt, und koordinierte Technik, Regulierung sowie Finanzierung und stimmte die Genehmigungen ab. Auf dieser Basis hat Intilion als Generalunternehmer die Realisierung des Batteriespeichersystems übernommen. Das Unternehmen verantwortete die detaillierte Planung, die Beschaffung, die Montage und die Inbetriebnahme der Anlage. Zusätzlich übernahm das Unternehmen alle Nebengewerke wie Tiefbauarbeiten, die Errichtung einer Schallschutzwand und eines Regenrückhaltebeckens sowie die Lieferung der Mittelspannungsschaltanlage. 

Eine besondere Herausforderung war die Koordination der Arbeiten und die Abstimmung aller Schnittstellen mit dem lokalen Netzbetreiber. Erstmals übernahm Intilion diese Aufgabe vollständig selbst. Der Anschluss an das deutsche und europäische Stromverbundnetz erfordert die Erfüllung zahlreicher technischer Anforderungen, die alle erfolgreich nachgewiesen wurden, bevor die Anlage vom Netzbetreiber freigegeben werden konnte.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung