Intelligente Verbrauchszähler Smart Meter: Akzeptanz wächst und fördert effiziente Energienutzung im Alltag

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Immer mehr Menschen wollen wissen, wie hoch ihr aktueller Stromverbrauch ist. Und damit steigt auch das Interesse an einem sogenannten Smart Meter.

(Bild:  © ARVD73/stock.adobe.com)
(Bild: © ARVD73/stock.adobe.com)

In Zeiten steigender Energiepreise fragen sich Haushalte immer öfters, wie viel Energie kostet das Homeoffice und wann ist es am günstigen die Waschmaschine anzuwerfen. Hier helfen sogenannte Smart Meter – intelligente Stromzähler, die den Verbrauch alle paar Minuten erfassen und über eine gesicherte Schnittstelle an den Strombetreiber senden. Die Daten lassen sich dann zum Beispiel in einem Kundenportal oder via App einsehen. Im Gegensatz zu den elektromechanischen Ferraris-Zähler können Haushalte mit den digitalen Messeräten ihren Energieverbrauch genau nachvollziehen.

Das Interesse ist dementsprechend groß: 75 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, einen  smarten Stromzähler in ihrem Haushalt zu nutzen. Lediglich 23 Prozent haben Vorbehalte und wollen keinen digitalen Zähler nutzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom.

Steigendes Interesse an Smart Meter

Zu Beginn der Markteinführung im Januar 2020 hatten sich erst 36 Prozent der Menschen in Deutschland offen gegenüber dieser Technologie gezeigt, im Jahr 2022 waren es schon 57 Prozent.

„Smart Meter sind ein entscheidender Baustein der Energiewende. Sie schaffen Transparenz beim Stromverbrauch und ermöglichen es, Energie effizienter zu nutzen“, so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Doch damit sie ihr volles Potenzial entfalten können, brauche es einen zügigen und flächendeckenden Roll-out.

Trotz Interesse an smarten Stromnetzen sorgen sich viele auch um die Cybersicherheit und fürchten sich vor Hacker-Angriffen. „Energieversorger müssen sich angesichts der anhaltenden Bedrohungslage vor Cyberattacken besonders gut schützen“, mahnt Dr. Rohlender. Smart-Meter-Systeme seien hier Vorreiter und würden zu den am strengsten gesicherten digitalen Infrastrukturen in Deutschland gehören. „Sie arbeiten ausschließlich mit zertifizierten Komponenten, verschlüsseln alle Daten und unterliegen zudem strengen Datenschutzvorgaben.“ Nur mithilfe der Digitalisierung könne Deutschland Dr. Rohleder zufolge effizient und verlässlich auf erneuerbare Energien umsteigen und die Energiewende vorantreiben.

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