gesponsertDie Zukunft der Verteilnetze Herausforderungen und Lösungen

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Die Energiewende stellt Stromnetzbetreiber in Deutschland vor immense Herausforderungen. Bis 2045 soll das Land klimaneutral werden, was einen massiven Ausbau der erneuerbaren Energien erfordert. Dabei spielt die Verteilnetzinfrastruktur eine entscheidende Rolle, denn sie bildet die "letzte Meile" der Energieversorgung.

(Bild:  Schneider Electric GmbH)
(Bild: Schneider Electric GmbH)

Die rund 860 Verteilnetzbetreiber in Deutschland stehen angesichts der Energiewende vor der Aufgabe, Millionen neuer Anlagen in das Versorgungssystem zu integrieren. Dies betrifft nicht nur die höheren Verbräuche von Wallboxen und Wärmepumpen, sondern auch die Einspeisung von überschüssigem Strom aus z.B. Photovoltaikanlagen auf der Niederspannungsebene. Bis 2045 könnten zwischen 80 und 90 Prozent des erzeugten Stroms in die Verteilnetze eingespeist werden.

Herausforderungen - Netzstabilität sichern bei gleichzeitiger Neuausrichtung der Netzplanung

Historisch war das deutsche Stromnetz auf eine zentrale Energieproduktion ausgelegt und als Einbahnstraße konzipiert. Erneuerbare Energien führen jedoch zu bidirektionalen Lastflüssen, sodass Verteilnetzbetreiber ihre Infrastrukturen nun in beide Richtungen managen müssen. Die dezentrale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist zudem sehr volatil, was die Netzstabilität herausfordert.Zudem fordert § 14d des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) seit April 2024 vorausschauende Netzausbaupläne, die auf Prognosen bis 2045 basieren. Dies soll Verteilnetzbetreibern ermöglichen, ihre Netze frühzeitig auf die zukünftigen Anforderungen der Energiewende auszurichten.

Genehmigungsverfahren, Verordnungen und politische Unsicherheit

Ein zentraler Hemmschuh für den Netzausbau sind die zähen Genehmigungsverfahren. Selbst kleinere Projekte erfordern aufwendige Bauanträge, die in einigen Bundesländern sehr lange dauern. Die Branche fordert schnellere Prozesse und stabile Rahmenbedingungen, um die bestehenden Herausforderungen nicht noch durch politische Unsicherheiten zu vergrößern.Eine zusätzliche Restriktion für den Ausbau des Netzes stellt die im Februar 2024 veröffentlichte F-Gas-Verordnung der EU dar, die darauf abzielt, klimaschädliche teilfluorierte Kohlenwasserstoffe und Schwefelhexafluorid (SF6) aus dem Verkehr zu ziehen. Wissenschaftliche Untersuchungen beziffern den immensen Materialbedarf für den Ausbau der Verteilnetzinfrastruktur bis 2045 auf mehr als eine halbe Million Kilometer an Kabeln und Transformatoren.

Die Lösung – mehr Netzstabilität durch Digitalisierung

Die Digitalisierung der Verteilnetze ist entscheidend für die Netzstabilität. Smart Grids, digitale Messsysteme und künstliche Intelligenz helfen, Schwankungen auszugleichen und die Auslastung der Netze zu optimieren. Die Digitalisierung erlaubt zudem eine Flexibilisierung der Stromnachfrage durch variable Stromtarife.

Umfrage unter den deutschen Verteilnetzbetreibern:  Bedarf für Investitionen und Digitalisierung

(Bild:  Schneider Electric GmbH)
(Bild: Schneider Electric GmbH)

Eine neue Studie des Handelsblatt Research Institute (HRI) im Auftrag von Schneider Electric zeigt, dass Verteilnetzbetreiber hohe Investitionen in den Ausbau und die Digitalisierung ihrer Netze planen. Die Umfrage liefert interessante Einblicke in die aktuellen Gedanken und Maßnahmen der Branche. Lesen Sie hier, was die Branchenvertreter bewegt und was sie für die kommenden Jahre konkret planen.

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