Spatenstich in Balzhausen Green flexibility baut 80-MWh-Batteriespeicher für LEW Verteilnetz

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

Wenige Monate nach dem Zuschlag zum Pilotprojekt "Einspeisesteckdose" haben die Bauarbeiten für den Batteriespeicher in Balzhausen begonnen. Mit dem Spatenstich setzen green flexibility und LEW Verteilnetz (LVN) den Startschuss für ein Projekt, das Maßstäbe für die netzneutrale Integration von Großbatteriespeichern setzen soll.

Spatenstich mit Projektmanager Klaus Nüssel, green flexibility, Barbara Plura, Assetmanagerin und technische Netzplanerin bei LEW Verteilnetz, und Christoph Lienert, COO & Co-Founder green flexibility (von links).(Bild:  green flexibility)
Spatenstich mit Projektmanager Klaus Nüssel, green flexibility, Barbara Plura, Assetmanagerin und technische Netzplanerin bei LEW Verteilnetz, und Christoph Lienert, COO & Co-Founder green flexibility (von links).
(Bild: green flexibility)

Der Speicher mit einer Leistung von 40 MW und einer Kapazität von 80 MWh soll schon Anfang 2026 in Betrieb gehen. Mit Investitionen von rund 40 Millionen Euro soll die Anlage dazu beitragen, die regionale Versorgungssicherheit zu erhöhen und die Energiewende aktiv zu unterstützen.

Netzneutralität als Schlüsselprinzip

Die Besonderheit des Projekts liegt in der engen Zusammenarbeit von Netz- und Speicherbetreiber. Im Rahmen von Einspeisesteckdose wird der Batteriespeicher netzneutral betrieben: Demnach kann LVN in bestimmten Netzsituationen die Einspeiseleistung des Speichers vorübergehend reduzieren, um Engpässe im Stromnetz zu vermeiden.

"Mit dem Start der Bauarbeiten in Balzhausen zeigen wir, wie schnell innovative Konzepte in die Praxis umgesetzt werden können. Netzbetreiber und Speicherbetreiber arbeiten hier Hand in Hand – ein Modell mit Vorbildcharakter für den weiteren Ausbau von Batteriespeichern in Deutschland", sagt Christoph Lienert, Co-Gründer und Geschäftsführer von green flexibility.

Beitrag zur Stabilität und Integration erneuerbarer Energien

Der Großspeicher in Balzhausen soll künftig Schwankungen in der Stromerzeugung ausgleichen: Er nimmt überschüssige Energie auf, wenn die Stromerzeugung hoch ist, und speist sie gezielt wieder ein, wenn die Nachfrage steigt. Damit soll die Anlage das Energiesystem stabilisieren, die Integration von Photovoltaik- und Windenergie unterstützen sowie die Versorgungssicherheit stärken.

Nach dem Spatenstich hat die Baustelleneinrichtung und die Errichtung der Infrastruktur für die Batteriecontainer begonnen. Die feierliche Inbetriebnahme von Einspeisesteckdose ist am 20. Oktober geplant, die vollständige Inbetriebnahme des Großspeichers folgt Anfang 2026.

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