Erdwärme Grünwald  Feierliche Meißelweihe für Geothermieprojekt Laufzorn II

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

Einen ganz besonderen Moment hat das Geothermieprojekt Laufzorn II erlebt: Die feierliche Meißelweihe markierte den offiziellen Beginn der Bohrarbeiten. Gemeinsam mit über 150 Gästen begingen die Gemeinde Grünwald und die gemeindeeigene Erdwärme Grünwald GmbH das traditionsreiche Ritual aus dem Brauchtum der Bergleute. 

Segnung des Meißels durch den katholischen Pfarrer Albert Zott (links) und den evangelischen Geistlichen Christian Stalter - mit der Bitte um den Schutz Gottes, alle Arbeiter und das Großprojekt vor Unfällen zu bewahren.(Bild: Erdwärme Grünwald)
Segnung des Meißels durch den katholischen Pfarrer Albert Zott (links) und den evangelischen Geistlichen Christian Stalter - mit der Bitte um den Schutz Gottes, alle Arbeiter und das Großprojekt vor Unfällen zu bewahren.
(Bild: Erdwärme Grünwald)

In den Tagen vor der Meißelweihe war auf dem Bohrplatz bereits die rund 700 t schwere Bohranlage errichtet worden. Damit arbeiten sich die Spezialisten nun Stück vor Stück in die Tiefe – nach einer fünfjährigen Planungs- und Vorbereitungszeit.

Ausgelegt ist der Bohrplatz auf sechs Bohrungen, die jeweils in Tiefen von 3.600 bis 4.000 m führen. Insgesamt wird so eine Strecke von bis zu 30.000 Bohrmetern angestrebt. Dank der guten geologischen Voraussetzungen erwarten die Fachleute, dass sie auf Tiefenwasser mit einer Temperatur von rund 130 °C stoßen. Rund 200 Liter Wasser pro Sekunde sollen gefördert und zur Energieerzeugung genutzt werden. 

Fertigstellung bis zum Winter 2027/2028

Mit der Geothermieanlage Laufzorn I, die als eine der bayerischen Pionieranlagen bereits seit 2011 in Betrieb ist, versorgt die Erdwärme Grünwald GmbH mehr als 2000 Liegenschaften. Mit der Energie, die nicht für das Wärmenetz benötigt wird, wird sauberer Strom erzeugt.

Das Geothermieprojekt Laufzorn II soll bis zum Winter 2027/28 fertiggestellt werden. Nach dem Abschluss der letzten Bohrung und dem Abbau der Bohranlage kann voraussichtlich 2026 mit dem Bau des Heizwerks begonnen werden. 

Mit Laufzorn II strebt die Gemeinde Grünwald danach, die vielfältigen Vorteile der Geothermie noch intensiver zu nutzen: Erdwärme ist unerschöpflich, verringert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und sorgt für lokale Wertschöpfung sowie langfristig niedrige Betriebskosten.

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