App "Zielnetzplanung" Envelio erweitert "Intelligent Grid Platform" um neues Softwaretool

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Envelio, Anbieter von Smart-Grid-Software, erweitert seine Intelligent Grid Platform (IGP) um die App Zielnetzplanung. Das neue Softwaretool ermöglicht es Netzbetreibern, technisch valide und wirtschaftlich optimierte Zielnetze für definierte Zeithorizonte zu planen.

Mit der neuen App “Zielnetzplanung” von envelio können Netzbetreiber technisch valide, wirtschaftlich optimierte Zielnetze für definierte Zeithorizonte planen.(Bild:  www.stock.adobe.com - license.media)
Mit der neuen App “Zielnetzplanung” von envelio können Netzbetreiber technisch valide, wirtschaftlich optimierte Zielnetze für definierte Zeithorizonte planen.
(Bild: www.stock.adobe.com - license.media)

Im Zuge der Energiewende werden zunehmend Erzeuger, Batteriespeicher, Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur in die Stromverteilnetze integriert. Um deren Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern, sind Infrastrukturinvestitionen in Milliardenhöhe notwendig. Damit diese Transformation bezahlbar bleibt, muss der Netzausbau möglichst effizient erfolgen. Statt reaktiver Einzelmaßnahmen ist dafür eine vorausschauende, datenbasierte Planung erforderlich. Netzbetreiber stehen vor der Aufgabe, die hochkomplexe Netzplanung so zu organisieren, dass sie als skalierbarer Prozess funktioniert. Um sie dabei zu entlasten und fundierte Entscheidungsgrundlagen zu schaffen, hat envelio die App Zielnetzplanung entwickelt.

Stützjahrspezifische Maßnahmenpakete und detaillierte Analysen

Das neue Softwaretool ergänzt die IGP, den digitalen Werkzeugkoffer für Smart Grids, in dem Netzbetreiber alle Tools für den Netzbetrieb sowie die Netzsteuerung und -planung finden. Die App Zielnetzplanung entwirft automatisiert Netzausbaupläne, Variantenvergleiche und Kostenbewertungen für verschiedene Zukunftsszenarien im Netz. Dabei orientiert sie sich am sogenannten NO(X)VA-Prinzip: Das bedeutet eine Priorisierung der Netzoptimierung vor der Flexibilisierung vor der Verstärkung vor dem Ausbau. So unterstützt die Anwendung etwa eine umfassende Trennstellenoptimierung von gesamten Versorgungsgebieten, um Netzoptimierungsmaßnahmen auszuschöpfen, bevor ein Ausbau des Netzes in Erwägung gezogen wird.

Selbstlernender Algorithmus nach NO(X)VA-Prinzip

Herzstück der Zielnetzplanung ist ein selbstlernender Algorithmus, der das NO(X)VA-Prinzip abbildet. Der KI-basierte Algorithmus lernt kontinuierlich aus jedem Planungsszenario: Er analysiert systematisch erfolgreiche Netzausbaustrategien, erkennt Muster und Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Ausbaumaßnahmen und generiert auf Basis dieser Erkenntnisse mit jeder Iteration präzisere Lösungsvorschläge. Dabei kann das System die Qualität potenzieller Netzausbauvarianten vorhersagen, ohne jede einzeln durchrechnen zu müssen – das spart Ressourcen und Zeit. Je nach Nutzerbedürfnis kann der Algorithmus flexibel entweder ganzheitlich oder gezielt für einzelne Teilschritte des NO(X)VA-Prinzips eingesetzt werden. Netzplaner können die von der Softwareanwendung algorithmisch generierten Entwürfe auf intuitive Weise manuell überarbeiten.

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