Strom, Wärme, Kälte, Mobilität: Die Energielösungen, -versorgung und -nutzung müssen neu gedacht werden. Wer auf erneuerbare Energien umsteigt, kann nicht nur die vorgegebenen Klimaziele erreichen, sondern auch sicherer und nachhaltiger leben sowie günstiger produzieren. Um Produktionsprozesse klimafreundlich aufzustellen, braucht es maßgeschneiderte Transformationskonzepte.
(Bild: j-mel/AdobeStock, SkyLine/AdobeStock)
Unter dem Dach von GP Joule Consult bündelt GP Joule das Wissen aus allen Unternehmenszweigen und bietet unabhängig und technologieoffen individuelle Energieversorgungskonzepte und Beratung für Unternehmen aller Branchen sowie Kommunen an. Zunächst wird der Energieverbrauch des Kunden beziehungsweise des Standortes unter die Lupe genommen und eine Bestandsaufnahme gemacht.
Wie viel wird verbraucht?
Wo lässt sich Energie einsparen?
Dann wird das Potenzial auf dem Gelände sowie in der Nachbarschaft analysiert.
Gibt es einen Photovoltaikpark in der Nähe oder vielleicht eine Windvorrangfläche?
Wie viel Quadratmeter für Solarmodule geben Dächer und Fassaden her?
In die weitere Analyse fließen die Vorgaben des Kunden ein, etwa ob die Büroräume klimatisiert sein sollen oder ein Ladepark für die elektrische Dienstwagenflotte in Planung ist.
Aus all diesen Parametern entwickeln die Expertinnen und Experten von GP Joule Consult Machbarkeitsstudien in verschiedenen Varianten. Sie zeigen, wie der Mix aus erneuerbarer Energiebereitstellung aussehen und ökonomisch optimal ausgestaltet werden könnte. GP Joule liefert das fertige Konzept für die weitere freie Verwendung. Auch eine langfristige Begleitung der Transformation hin zur Klimaneutralität ist möglich.
Energielösungen: Große Expertise und jahrelange Erfahrung
„Immer mehr Unternehmen und Kommunen nehmen ihre Energieversorgung selbst in die Hand“, sagt Christian Roßkopf, Geschäftsführer von GP Joule Consult. „Sie legen Wert auf eine unabhängige, klimafreundliche und bezahlbare Wärme-, Kälte- und Stromversorgung und investieren damit in die Zukunft des Standortes und natürlich auch in die Zukunft nachfolgender Generationen.“ Dabei profitieren Kundinnen und Kunden von der langjährigen praktischen Erfahrung von GP Joule entlang der gesamten Wertschöpfungskette erneuerbarer Energien. Dies zeigen die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung in der Stadt Kappeln und die Entwicklung eines ganzheitlichen Energiekonzepts für das VW Werk Emden, das bis 2035 klimaneutral sein soll und damit über 190.000 t CO2 einsparen wird. Weitere Kunden sind Frosta, die Würth-Gruppe, Lech-Stahlwerke, Edeka Nord, Nobilia und die Stadtwerke Güstrow, Schwerin sowie Mühlheim am Main. Sie alle vertrauen bereits auf die Expertise von GP Joule Consult bei der Transformation ihrer Energieversorgung.
Energielösungen: Großwärmepumpe in Mertingen
In Mertingen im Landkreis Donau-Ries wurde kürzlich eine Luft-Wärmepumpe in Betrieb genommen, die direkt mit grünem Strom aus einem nahegelegenen Photovoltaikpark versorgt wird. Dies gilt deutschlandweit als einmalig und als Vorzeigeprojekt der Wärmewende. „Durch die innovative Kombination von Wärmepumpe und PV-Anlage schlägt GP Joule im Schulterschluss mit der Gemeinde Mertingen die Brücke zwischen der Energie- und Wärmewende“, so Dr. Fabian Mehring Digitalminister von Bayern, bei der Inbetriebnahme. Schon als das Wärmenetz in Mertingen 2017 in Betrieb ging, war die Gemeinde eine der ersten in der Region, die auf eine kommunale erneuerbare Wärmeversorgung setzten. Zusammen mit GP Joule gründete die Kommune die Betreibergesellschaft „Protherm Mertingen“. Das Wärmenetz wird bisher vorrangig aus Biogasabwärme zweier örtlicher Produktionsbetriebe gespeist. Dazu kommt Wärme aus einer Hackgutanlage. „Nicht zuletzt die Krisen der vergangenen Monate haben gezeigt, wie wichtig es ist, eine unabhängige, stabile und bezahlbare Wärmeversorgung zu haben. Die Menschen drängen auf Lösungen“, sagt Mertingens Bürgermeister Veit Meggle. „Die Nachfrage ist groß.“
Die Expertinnen und Experten von GP Joule beraten Kommunen und Unternehmen mit Machbarkeitsstudien und Energiekonzepten bei der Transformation zur Klimaneutralität.
(Bild: GP Joule)
Luft-Wärmepumpen-Komplettlösung entwickelt
Deshalb wird das Netz schrittweise erweitert. Im kommenden Jahr beginnt der 20. Bauabschnitt. Weitere 2 km Leitung kommen zum rund 14 km langen Netz dazu. Gut 60 Haushalte erhalten so die Möglichkeit, sich mit klimaschonender, bezahlbarer Wärme aus dem eigenen Ort zu versorgen. Um die weiteren Anschlüsse zu realisieren, muss eine neue Erzeugungsanlage integriert werden. Dabei ging GP Joule neue Wege. Entwickelt wurde eine Luft-Wärmepumpen-Komplettlösung mit bis zu 900 kW thermischer Leistung. Die eingesetzte Technik ermöglicht eine hohe Vorlauftemperatur von 80 °C im Wärmenetz, sodass es auch in Bestandsbauten immer warm wird. Als natürliches Kältemittel kommt klimafreundlicher Ammoniak zum Einsatz. Betrieben wird die industrielle Großwärmepumpe mit Strom unter anderem aus einer Freiflächen-Photovoltaikanlage mit 750 kW Leistung. Damit möglichst viel des Solarstroms für die Wärmeproduktion genutzt werden kann, wird die Wärme nicht nur direkt ins Netz eingespeist, sondern kann auch in zwei Pufferspeichern mit jeweils 84.000 l Wasser zwischengespeichert werden.
PV-Freiflächenanlage versorgt Wärmepumpen und entlastet das Stromnetz
„Die Einbindung einer direkt angeschlossenen PV-Freiflächenanlage zur Stromversorgung des Wärmepumpensystems ermöglicht die Nutzung von erneuerbaren Energien am Erzeugungsort. Das ist gut für das Energiesystem, da der Strom das Netz nicht belastet, gut für die Region, da die Wertschöpfung vor Ort bleibt, und gut für das Klima“, sagt Felix Schwahn, Geschäftsführer GP Joule Wärme. Gleichzeitig kann die Anlage in Zeiten von überschüssigem Strom im Netz diesen aufnehmen und in kostengünstige Wärme umwandeln.
Stand: 16.12.2025
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Energielösungen: Nutzung erneuerbarer Energien vor Ort
„Dieses Projekt mit großer, europaweiter Strahlkraft verbindet die Strom- mit der Wärmewende und stellt für GP Joule eine Blaupause für die künftige Bereitstellung von erneuerbarer Wärme mittels Wärmenetzen dar“, sagte Heinrich Gärtner, Mitgründer und CTO von GP Joule anlässlich der Inbetriebnahme. Parallel dazu will die Kommune die erneuerbare Stromversorgung ihrer ansässigen Unternehmen in Angriff nehmen, indem drei weitere Solarparks errichtet werden. Jörg Baumgärtner, Geschäftsführer der Protherm Mertingen sagt: „Wir gehen mit großen Schritten in die erneuerbare Zukunft der Kommune.“