Offshore-Windenergie Windpark He Dreiht: Grüner Strom für die künstliche Intelligenz von Google

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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EnBW und Google haben einen langfristigen Stromabnahmevertrag (PPA) vereinbart. Der Suchriese erhält über einen Zeitraum von 15 Jahren 100 Megawatt sauberen Strom aus dem Offshore-Windpark He Dreiht.

(Bild:  EnBW)
(Bild: EnBW)

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG baut mit He Dreiht den derzeit größten Offshore-Windpark in Deutschland mit einer Gesamtleistung von 960 Megawatt (MW). Er entsteht rund 85 Kilometer nordwestlich von Borkum und 110 Kilometer westlich von Helgoland. Insgesamt sollen 64 Windkraftanlagen errichtet werden, die rechnerisch den Strombedarf von rund 1,1 Millionen Haushalten decken. Die Inbetriebnahme erfolgt schrittweise bis zum Frühjahr. 

Nun hat EnBW mit Google Deutschland einen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) für die grüne Windenergie aus He Dreiht vereinbart.

Grüner Offshore-Windstrom KI und digitale Dienste

Google beabsichtigt seine weltweiten Standorte bis 2030 rund um die Uhr mit CO2-freier Energie zu betreiben. Das bedeutet, dass jede Stunde des Energieverbrauchs des Unternehmens durch die gleiche Menge CO2-freier Energie aus demselben Netz ausgeglichen werden soll. Der langfristige Stromabnahmevertrag mit EnBW legt fest, dass Google über einen Zeitraum von 15 Jahren mit 100 Megawatt sauberem Strom aus dem Offshore-Windpark He Dreiht beliefern wird. 

„Um die für KI erforderliche Infrastruktur zu ermöglichen, sind direkte Investitionen in die zugrunde liegenden Energiesysteme unerlässlich“, erklärt Adam Elman, Director of Sustainability EMEA bei Google. Durch den Vertrag mit der EnBW über neue Windstromlieferungen stärke man die Versorgung der deutschen Standorte mit sauberer Energie und treibe gleichzeitig den Übergang zu einer nachhaltigeren Stromversorgung voran.

Die DHL Group hat bereits letzten Sommer einen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) mit EnBW unterzeichnet. Ab Inbetriebnahme wird der neue Windpark etwa 16 Prozent des aktuellen jährlichen Strombedarfs der DHL Group in Deutschland mit klimaneutralem Strom abdecken. Der Vertrag umfasst rund 80 Gigawattstunden (GWh) Strom jährlich und hat eine Laufzeit von zehn Jahren. 

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