„Google Maps der Wärmeeffizienz“ Drohnen mit Wärmebildkameras messen Wärmeeffizienz von Gebäuden

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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In Coventry in Großbritannien scannen Drohnen mit Wärmebildkameras Gebäude aus der Vogelperspektive – und erkennen, wo Wärme entweicht.

(Bild:  Chitwaree / Adobe Stock)
(Bild: Chitwaree / Adobe Stock)

Der Stadtrat von Coventry in Großbritannien möchte in großem Maßstab Daten zur Wärmeeffizienz – insbesondere Wärmeverlusten – erhalten und damit großflächig die Energieeffizienz verbessern. Zusammen mit dem Energiekonzern E.on und dem Start-up Kestrix schickt man dazu in den kommenden Wochen Drohnen in die Luft.

Das sogenannte „Google Maps der Wärmeeffizienz“ basiert auf Drohnen, die mit Wärmebildkameras und einer 3D-Wärmeverlustmodellierung ausgestattet sind. Die Drohnen scannen Häuser aus der Vogelperspektive aus einem Abstand von etwa 50 Metern und können genau quantifizieren, wie und wo Wärme aus Gebäuden entweicht. Diese Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Im Vergleich zum herkömmlichen Modell der Hausbesuche, die mehrere Stunden dauern können, bedeutet das eine deutliche Einsparung von Zeit und Kosten. 

Optimale Energieeffizienzmaßnahmen 

Die neue Lösung soll ein viel klareres Bild davon liefern, wie viel es kostet, ein Haus zu heizen und wie Wärmeverluste behoben werden können. Energieeffizienzmaßnahmen können so optimal auf diejenigen Haushalte ausgerichtet werden, die den größten Wärmeverlust haben.

 Die 3D-Wärmeverlustmodelle zeigen damit Verbesserungspotenzial im großen Maßstab – und maschinelle Lernalgorithmen geben Aufschluss darüber, welche Verbesserungen am besten und kostengünstigsten sind.

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