Schulfahrt ohne Motorenlärm und Abgase Daimler Truck baut Elektrobusse für Amerikas Schulkinder – im legendären Retro-Outfit

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Wer jemals durch die USA getourt ist oder Filme gesehen hat, die in Amerikas Middle West-Kernstaaten spielen, kennt die gelben „Jouleys“. Seit Generationen bringen sie amerikanische Kinder in ihre Schulen und wieder zurück. Immer mehr von ihnen fahren inzwischen als Elektrobusse – angetrieben von den E-Motoren und Batterien von Daimler Truck.

Legendäres Outfit, aber ohne Rauchwolken aus dem Auspuff: einer der Jouley-Elektrobusse der Modellreihe Saf-T-Liner C2 .(Bild: Daimer Truck)
Legendäres Outfit, aber ohne Rauchwolken aus dem Auspuff: einer der Jouley-Elektrobusse der Modellreihe Saf-T-Liner C2 .
(Bild: Daimer Truck)

Die elektrische Schulbus-Revolution in den USA begann im „Corona-Frühjahr“ 2020: Der US-Bundesstaat Virginia war der erste, der seine Schulkinder künftig abgasfrei zur Schule fahren wollte. Virginias Kultusbehörden starteten eine Ausschreibung unter zahlreichen Automobilanbietern – mit der Bedingung, dass die modernen Elektrobusse aufs Haar genau so aussehen sollten wie die traditionellen „Jouleys“. Nur eben ohne deren lautes Geknatter – und ohne die üblen Rauchwolken, die seit Jahrzehnten die Luft für Kinder, Fahrer und deren Umwelt verpesteten. Den Zuschlag für die ersten 50 der ikonischen gelb-schwarzen Gefährte erhielt die nordamerikanische Tochter von Daimler Truck mit dem klangvollen Namen „Thomas Built Buses“.

Schon mehr als tausend Auslieferungen – und kein Ende abzusehen

Im März 2024 hat Daimler Truck die Auslieferung des 1000-sten Gefährts der Baureihe Saf-T-Liner C2 gemeldet – an den Schulbezirk Meriwether County School System (MCSS) im Bundesstaat Georgia. Die Fahrzeuge sind die ersten Elektrobusse in der Flotte des Schulbezirks mit insgesamt 2400 Schülerinnen und Schülern von der Vorschule bis zur zwölften Klasse. Sie dienen als Ersatz für einen Teil der derzeitigen Flotte von 46 Schulbussen mit Dieselantrieb.

„Wir gratulieren Meriwether County zur Vorreiterrolle bei der Einführung elektrischer Schulbusse im Bundesstaat Georgia. Und wir freuen uns, dass der 1000-ste Elektro-Jouley auch hier einen Beitrag zu einer saubereren Zukunft für die Schüler leistet.“ Mit hörbarer Begeisterung hat Kevin Bangston, Präsident und CEO von Thomas Built Buses, das Jubiläums-Auslieferung kommentiert. „Wir werden auch weiterhin mit den weiteren Schulbezirken zusammenarbeiten, um den Weg in eine elektrische Schulbus-Zukunft zu ebnen.“

Zählbare Kostenvorteile bei Kraftstoff, Wartung und Reparaturen

Als Tochtergesellschaft von Daimler Truck North America ist Thomas Built Buses einer der Vorreiter in der Transformation hin zu Elektromobilität bei Bussen. Der Saf-T-Liner C2 Jouley ist mit einer 244 kWh großen Batterie und Schnellladefunktion ausgestattet. Die Reichweite liegt bei rund 240 Kilometern , die die Busse „in einer Richtung“ bewältigen müssen. An den extra dafür installierten Gleichstrom-Ladestationen können die mächtigen Akkus innerhalb von zwei bis drei Stunden wieder vollständig geladen werden.

Die Elektrobusse im Traditions-Outfit bieten laut Hersteller nicht nur offensichtliche Vorteile für die Umwelt, sondern auch mehr Sicherheit und Effizienz für Schüler und Fahrer gleichermaßen. Außerdem verweist Thomas Built Buses auf weitere „echt zählbare“ Vorzüge -wie die günstigeren Total Costs of Ownership (TCO). Die nämlich errechnen sich nicht nur durch weniger Kosten für den Treibstoff der E-Jouleys, sondern auf lange Sicht vor allem aus erheblich geringeren Aufwänden für Wartung und Reparaturen.

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