Parteien zur Zukunft des Energiesystems Bundestagswahl 2025: Wahlprogramm-Check zur Energiewende

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

In knapp zwei Wochen findet die Bundestagswahl statt. Wie positionieren sich die Parteien zur Energiewende? Das Reiner Lemoine Kolleg hat die Wahlprogramme der Parteien untersucht.

(Bild:  bluedesign / Adobe Stock)
(Bild: bluedesign / Adobe Stock)

In knapp zwei Wochen ist es soweit – es findet die vorgezogenen Neuwahl des Bundestags statt. Zwar dominieren  momentan andere Themen den politischen Wahlkampf, jedoch wird auch das Votum der  Wähler für die Zukunft der Energiewende entscheidend sein. Doch wie positionieren sich die Parteien zur Energiewende? Das Reiner Lemoine Kolleg hat die Vorschläge der sieben Parteien untersucht, die Aussicht haben, in den Bundestag einzuziehen.

Die Bundestagswahlen sind auch Energiewende-Wahlen.

Martha Hoffmann, kommissarische Leiterin des Reiner Lemoine Kollegs

„Die Ausrichtung der Bundesregierung spielt eine maßgebliche Rolle für die Ausrichtung der Energiepolitik”, erklärt Martha Hoffmann, kommissarische Leiterin des Reiner Lemoine Kollegs. „Hier werden die wesentlichen Stellschrauben und Ziele gesetzt. Daher ist es für die Fortführung der Energiewende entscheidend, mit welcher Programmatik sich die Parteien zu Wahl stellen – und welche Mehrheiten sich am Ende ergeben.” 

Wie positionieren sich die Parteien zur Zukunft des Energiesystems? Das Reiner Lemoine Kolleg gibt einen Überblick.(Bild:  Reiner Lemoine Stiftung)
Wie positionieren sich die Parteien zur Zukunft des Energiesystems? Das Reiner Lemoine Kolleg gibt einen Überblick.
(Bild: Reiner Lemoine Stiftung)

Bundestagswahl 2025: Energiepolitik der Parteien im Überblick

Die Ergebnisse der methodisch fundierten Analyse sind in einer Veröffentlichung  zusammengestellt. Dabei wurden die Vorschläge in den Wahlprogrammen der relevanten Parteien anhand von elf Bewertungskriterien untersucht. In die Auswertung fließen dabei neben Kriterien wie dem Umbau der Energieinfrastruktur, der Förderung erneuerbarer Energien oder der Dekarbonisierung der Industrie und Wärmeversorgung auch Anreize zur Verkehrsverlagerung, Beteiligungs- und Teilhabeangebote, sowie eine gerechte und solidarische Umsetzung der Energiewende ein. 

„Unsere Untersuchung zeigt, dass die Bandbreite der Vorschläge extrem auseinandergeht. Von konstruktiven Vorschlägen bis hin zu radikalen Kehrtwenden ist alles dabei”, fasst Martha Hoffmann zusammen. Die Wähler hätten diesmal wirklich die Wahl, wie es mit der Energiewende weitergehen soll. „Je nachdem, welche Mehrheiten sich am 23. Februar ergeben und welche Partei sich in den Koalitionsverhandlungen durchsetzen wird, kann die Transformation des Energiesystems entweder beendet, gedrosselt oder aber konstruktiv weitergegangen werden.” Das Fazit von Hoffmann: „Die Bundestagswahlen sind daher auch Energiewende-Wahlen.”

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