Bundesnetzagentur Ausschreibungen: Firmen reißen sich um Aufträge für Wind- und Solaranlagen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Ob Windenergieanlagen an Land oder Solaranlagen auf Gebäuden: Der Wettbewerb zwischen den Unternehmen hält an. Aktuelle Ausschreibungen der Bundesnetzagentur waren deutlich überzeichnet.

(Bild:  Eyematrix / Adobe Stock)
(Bild: Eyematrix / Adobe Stock)

Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Ausschreibungen für Windenergieanlagen an Land und Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden zum Gebotstermin 1. Februar 2025 veröffentlicht. Und die Nachfrage seitens der Unternehmen war erneut hoch.

Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land

Bei einer ausgeschriebenen Menge von 4.094 Megawatt (MW) wurden 506 Gebote mit einer Gebotsmenge von 4.896 MW eingereicht. Die Ausschreibung war damit überzeichnet. Es konnten 422 Gebote mit einer Zuschlagsmenge von 4.094 MW einen Zuschlag erlangen.

Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte schwanken zwischen 5,62 ct/kWh und 7,13 ct/kWh. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert ist gegenüber der Vorrunde auf 7,00 ct/kWh leicht gesunken – in der Vorrunde waren es  7,15 ct/kWh.

Das mit weitem Abstand größte Zuschlagsvolumen entfiel auf Gebote für Standorte in Nordrhein-Westfalen (1.266 MW, 145 Zuschläge), gefolgt von Standorten in Niedersachsen (475 MW, 49 Zuschläge), Brandenburg (443 MW, 43 Zuschläge) und Sachsen-Anhalt (334 MW, 34 Zuschläge).

Ausschreibung für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden

Die Ausschreibungsrunde für Solaranlagen war um das 1,2-Fache überzeichnet. Bei einer ausgeschriebenen Menge von 315 Megawatt (MW) reichten die Bieter 169 Gebote ein. Die Gebotsmenge betrug 369 MW. Die Bundesnetzagentur konnte 143 eingereichten Geboten mit einem Volumen von 317 MW einen Zuschlag erteilen.

 Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte liegen zwischen 7,90 ct/kWh und 9,69 ct/kWh. Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 9,10 ct/kWh (Vorrunde: 9,04 ct/kWh). Der Höchstwert liegt mit 10,40 ct/kWh deutlich darüber.

Die meisten Zuschläge gingen an Projekte in Nordrhein-Westfalen (78 MW, 29 Zuschläge), gefolgt von Niedersachsen (49 MW, 20 Zuschläge), Sachsen-Anhalt (35 MW, 16 Zuschläge) und Bayern (33 MW, 18 Zuschläge).

„Der Trend zu überzeichneten Gebotsterminen setzt sich erfreulicherweise auch bei der Windenergie fort. Der Wettbewerb ermöglicht niedrige Zuschlagswerte. Das sind rundum gute Nachrichten für den Ausbau der Erneuerbaren“, erklärt Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller.

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