Betreiber und Hersteller von Ladeinfrastruktur müssen regulatorische Vorgaben wie das Eichrecht und AFIR erfüllen, Cybersecurity sicherstellen und gleichzeitig flexibel auf neue Marktanforderungen reagieren. Die AC-Ladesteuerung "Charx control modular" ermöglicht eine zukunftssichere Investition durch modulare Hardware, offene Softwareplattform und umfassenden Support.
Die AC-Ladesteuerung "Charx control modular" ist das Herzstück einer smarten Ladeinfrastruktur – sicher, skalierbar und zukunftsfähig.
(Bild: Phoenix Contact)
Mit der Erweiterung der Radio Equipment Directive (RED) um EN 18031 ab August 2025 sowie dem Cyber Resilience Act (CRA) ab Dezember 2027 gelten umfangreiche Cybersecurity-Anforderungen für Ladeinfrastruktur. Hersteller müssen Sicherheitsupdates bereitstellen, Schwachstellen beseitigen und die CE-Konformität sicherstellen – insbesondere bei Anlagen, die mit Funkmodulen wie WLAN, Mobilfunk oder RFID ausgestattet sind. Diese Anforderungen betreffen nicht nur die Hardware, sondern auch die Software und deren Updatemechanismen. Zudem muss moderne Ladeinfrastruktur eine Vielzahl von Schnittstellen und Protokollen unterstützen. Dazu zählen die ISO 15118, aber auch OCPP, Modbus, MQTT und REST. Gleichzeitig steigt die Erwartungshaltung an eine nahtlose Integration in Backendsysteme, Gebäudeleittechnik und Energiemanagement. Dabei muss die Steuerung flexibel, skalierbar und gleichzeitig robust gegenüber Ausfällen und Angriffen sein.
Die modulare Bauweise ermöglicht eine einfache Skalierung vom Ladepunkt zum Ladepark – mit geringem Verdrahtungsaufwand.
(Bild: Phoenix Contact)
Viele heutige Systeme sind nicht darauf ausgelegt, neue Funktionen per Softwareupdate nachzurüsten oder sich an veränderte Marktbedingungen anzupassen. Dies führt zu teuren Hardwareupgrades oder Systemwechseln. Ideal sind daher Lösungen, die langfristig wartbar und erweiterbar sind – ohne Verlust von Zertifizierungen oder Funktionalität. Neben technischer Exzellenz zählt außerdem Benutzerfreundlichkeit. Anwender erwarten eine einfache Konfiguration, intuitive Bedienung und zuverlässige Fernwartung. Gleichzeitig muss die Lösung skalierbar sein – vom einzelnen Ladepunkt bis zum komplexen Ladepark mit dynamischem Lastmanagement.
Offen, sicher, modular
Mit Charx control modular will Phoenix Contact neue Maßstäbe setzen: Kunden erhalten eine offene, skalierbare und kontinuierlich weiterentwickelte Steuerungslösung, die sich flexibel in jede Infrastruktur integrieren lässt. Die AC-Ladesteuerung Charx control modular basiert auf einer industrietauglichen "Linux"-Plattform und unterstützt alle gängigen Kommunikationsprotokolle wie ISO 15118, OCPP 1.6/zukünftig 2.0.1, Modbus/TCP, MQTT und REST. Die Hardware ist in zwei Varianten verfügbar – als kompakte 1000er-Variante oder als leistungsstarke 3000er-Version mit Serverfunktion und optionalem Mobilfunkmodem für bis zu 48 Ladepunkte.
Cybersecurity inklusive
Die zunehmende Vernetzung von Ladeinfrastruktur bringt nicht nur neue Möglichkeiten mit sich, sondern auch neue Risiken. Vernetzte Ladepunkte sind angreifbar und damit potenzielle Ziele für Cyberattacken. Aber auch die gesetzlichen Anforderungen steigen: Ab August 2025 gelten die Cybersecurity-Anforderungen der RED-Richtlinie (EN 18031) verbindlich, ab Dezember 2027 folgen mit dem Cyber Resilience Act (CRA) weitere umfassende Vorgaben für digitale Produkte. Mit Charx control modular unterstützt Phoenix Contact die Kunden dabei, sich frühzeitig auf die neuen Sicherheitsanforderungen vorzubereiten. Die AC-Ladesteuerung ist bereits heute auf die kommenden Regelungen ausgelegt – notwendige Softwareupdates werden zeitnah bereitgestellt, um die vollständige Konformität sicherzustellen. Charx control modular ist von Grund auf durchkonzipiert und wird regelmäßig mit kostenlosen Securityupdates versorgt. Das schützt Ladepunkte dauerhaft vor Manipulation, Datenmissbrauch und Systemausfällen.
Mit regelmäßigen Software- und Securityupdates bleibt die Ladeinfrastruktur auf dem neuesten Stand – ohne Zusatzkosten.
(Bild: Phoenix Contact)
Die Cybersecurity-Vorteile auf einen Blick: - Fit für die Zukunft: Updates erfolgen kostenlos und ohne Verlust von Zertifizierungen. - Konformität sichergestellt: RED und CRA werden erfüllt. - Sorgenfrei skalieren: Ob einzelne Wallbox oder Ladepark – die Sicherheitsmechanismen greifen überall. - Technologie, die mitdenkt: Kunden von Phoenix Contact können sich auf ihr Primärgeschäft fokussieren.
Im Ergebnis bietet Charx control modular ein Paket, das nicht nur technisch überzeugt, sondern auch rechtliche Sicherheit und langfristigen Investitionsschutz bietet. Ein neues Softwarekonzept entkoppelt die Steuerung von der eichrechtlich relevanten Messkapsel. Dadurch wird die Zertifizierung vereinfacht, Softwareupdates bleiben zulässig und verschiedene Energiezähler können flexibel eingesetzt werden – ohne Verlust der Konformität.
Durch offene Schnittstellen lässt sich Charx control modular nahtlos in Smart Grids, Gebäudeleittechnik und Backendsysteme integrieren.
(Bild: Phoenix Contact)
Energie intelligent vernetzen
Die Vision einer CO₂-neutralen Energiezukunft basiert auf der intelligenten Nutzung regenerativer Energiequellen. Mit Charx control modular werden Elektrofahrzeuge zu aktiven Bestandteilen des Energiesystems – sei es durch gezieltes Lastmanagement, Vehicle-to-grid (V2G) oder die Integration in Smart Homes. Durch die Unterstützung offener Protokolle wie ISO 15118, OCPP, MQTT und Modbus/TCP wird Charx control modular zur zentralen Schnittstelle zwischen Fahrzeug, Ladepunkt, Energiezähler, PV-Anlage und Backend. So lassen sich Ladeprozesse nicht nur effizient steuern, sondern auch dynamisch an die aktuelle Energieverfügbarkeit anpassen – etwa durch Einbindung in Smart Grids oder Gebäudeleitsysteme. Charx control modular ist somit eine Plattform, die auch für künftige Anforderungen gerüstet ist. Ob Einfamilienhaus mit PV-Anlage oder Ladepark mit Energiemanagement – Charx control modular passt sich an und schafft die Grundlage für eine nachhaltige, vernetzte Mobilität.
Stand: 16.12.2025
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Durch die modulare Bauweise lassen sich einzelne Ladepunkte einfach zu Ladeparks skalieren. Die Plug-and-play-fähigen Module werden über einen Tragschienen-Busverbinder verbunden und automatisch erkannt. Die Konfiguration erfolgt bequem über das Web-based Management (WBM) im Browser – auch per WLAN oder Fernzugriff via OpenVPN.
Vorteile der Ladesteuerung für Hersteller und Betreiber
- Sorgenfrei durch kontinuierliche Updates: Neue Funktionen wie Plug-and-Charge, V2G oder OCPP 2.0.1 werden per Softwareupdate nachgerüstet. - Reduzierter Aufwand: vereinfachte Zertifizierung, weniger Verdrahtung, automatische Netzwerkerkennung. - Zukunftssicherheit: offene Plattform, skalierbare Architektur, Unterstützung aktueller und kommender Standards. - Fundierter Support: Von der BOM-Beratung bis zur Eichrechtszertifizierung – Phoenix Contact begleitet Kunden mit technischem Know-how und persönlichem Service.
Fazit
Mit Charx control modular stellt Phoenix Contact eine AC-Ladesteuerung bereit, die nicht nur heutige Anforderungen gerecht wird, sondern auch für die Zukunft gerüstet ist. Betreiber erhalten eine skalierbare, wartungsfreundliche Lösung, die sich flexibel in unterschiedliche Infrastrukturen integrieren lässt und durch kontinuierliche Softwareupdates sowie integrierte Sicherheitsmechanismen Investitionssicherheit bietet. So können sich Betreiber auf den zuverlässigen Betrieb ihrer Ladeinfrastruktur konzentrieren – mit einem intelligenten Herzstück, das mitwächst und mitdenkt.